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Eine Roboterspinne konstruieren und programmieren

Bei den vom MINT-Kolleg und dem Institut für Hochfrequenztechnik und Elektronik des KIT organisierten Praktika lernten Nachwuchsforscherinnen und -forscher der Klassenstufen 9 und 10 die Grundlagen der Programmierung
Roboter SpinneBild: © MINT-Kolleg KIT

Wie ein Roboter funktioniert und wie der Arbeitsalltag eines Elektroingenieurs aussieht, lernten Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 9 und 10 bei zwei Praktika zur Berufsorierung an Gymnasien (BOGY) von Montag, 9. März bis Freitag, 13. März sowie von Montag, 23. März bis Freitag, 27. März 2015.

Zunächst stand Theorie auf dem Programm: So führten Dozenten und Betreuer des MINT-Kollegs und des Instituts für Hochfrequenztechnik und Elektronik (IHE) die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in die Themen Analoge Bauteile, Digitaltechnik, in die Microcontroller-Programmierung sowie in das Löten von Bauteilen ein. Außerdem stellten Studierende der Elektrotechnik und Informationstechnik die vielfältigen Themen und Schwerpunkte ihres Studiums sowie das Berufsfeld eines Elektroingenieurs vor, beispielsweise in den Bereichen Energietechnik, Elektromobilität oder Biomedizinische Technik.

 

Im praktischen Teil der Veranstaltung löteten die Schülerinnen und Schüler unter Anleitung die Bauteile einer Mini-Roboterspinne zusammen und lernten anschließend, den Microcontroller so zu programmieren, dass sich die Spinne fortbewegen kann. Bei einem abschließenden Wettrennen hatten die Nachwuchskonstrukteure Gelegenheit, die Beweglichkeit und Schnelligkeit ihrer Roboterspinnen auf einem Parcours zu testen.

 

Führungen durch Institute der Elektrotechnik am KIT rundeten das Programm ab und gab den Schülerinnen und Schülern Gelegenheit, die Arbeitsplätze von Elektroingenieurinnen und -ingenieuren kennenzulernen: Am Institut für Werkstoffe der Elektrotechnik (IWE) bauten sie selbständig eine Batterie zusammen und erhielten Einblick in den Aufbau und die Funktion eines Rasterelektronenmikroskops, das beispielsweise Oberflächenstrukturen von Materialproben in sehr hoher Auflösung darstellen kann. Außerdem besichtigten sie das Laserlabor des Lichttechnischen Instituts (LTI).

 

Das MINT-Kolleg organisierte beide BOGY-Praktika in Kooperation mit dem Institut für Hochfrequenztechnik und Elektronik am KIT.