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Girls' Day 2014

Roboter bauen, Wasserproben untersuchen oder Geheimcodes schreiben – bei den Workshops des MINT-Kollegs konnten Schülerinnen ihre Stärken in den Naturwissenschaften erproben

Kreativität, Neugier und Spaß an naturwissenschaftlichen und technischen Experimenten standen bei den Workshops zum bundesweiten Aktionstag Girls‘ Day am Donnerstag, 27. März 2014, am KIT im Vordergrund. Rund 40 Schülerinnen der achten bis zehnten Klassenstufe nahmen an den Angeboten des MINT-Kollegs teil.

Einen Roboter konstruieren
Einen kleinen Roboter aus wenigen Bauteilen konstruierten Schülerinnen im Workshop „Einen fahrbaren Roboter bauen“. Zunächst löteten, schraubten und steckten die Teilnehmerinnen die Einzelteile der Bausätze zusammen. In einem zweiten Schritt lernten sie, wie sie das Verhalten der Roboter durch einfache Anpassung der Schaltung verändern können, ohne ihn am Computer programmieren zu müssen. So orientierte sich der analog angepasste Roboter selbständig an Markierungen auf dem Boden, konnte Hindernisse vermeiden oder anderen Robotern im Schwarm folgen.

 

Wasser - Hauptsache, die Chemie stimmt
Wie gut ist die Qualität unseres Trinkwassers? Dieser Frage gingen die Teilnehmerinnen des Workshops „Wasser – Hauptsache, die Chemie stimmt“ nach, indem sie beispielsweise die Leitfähigkeit, also den Gehalt an gelösten Salzen im Wasser, die Wasserhärte, den pH-Wert oder den Gehalt von Stoffen aus Düngemitteln wie Ammonium im Labor untersuchten.

 

Geheime Nachrichten senden
Nachrichten senden, die außer dem Sender und seinem Empfänger keiner lesen kann – wie das möglich ist, erfuhren Schülerinnen im Workshop „Kryptographie – Geheimcodes schreiben“. Die Kryptographie ist ein jahrtausendealtes Verschlüsselungsverfahren, das beispielsweise in der Funktechnik im zweiten Weltkrieg eingesetzt wurde. Der Technik kommt aber auch heute eine besondere Bedeutung zu. So dient sie als Schutzmechanismus bei der Übertragung vertraulicher Daten im Internet, beispielsweise über E-Mails oder bei finanziellen Transaktionen.

 

Zweidimensionale Muster und Puzzles
Geometrische Formen und Muster bewundern wir in geometrisch angelegten Schmuckbeeten barocker Gärten, sie verwirren uns in Labyrinthen und schmücken als Ornamente Stoffe oder Tapeten. Wie sie die Ästhetik von Formen und Mustern mathematisch untersuchen und erklären können, lernten die Nachwuchsforscherinnen im Workshop „Zweidimensionale Muster und Puzzles“. Im Kurs durften sie selbst Muster und Puzzles legen und an deren mathematischen Gesetzmäßigkeiten knobeln. Außerdem zeigte der Kurs, inwiefern Muster und Strukturen auch in technischen Anwendungen in der Industrie vorkommen, beispielsweise bei der Entwicklung von Filtern aus porösen Stoffen wie Badeschwämme oder Katalysatoren.