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Veranstaltung für Schulen: Wege in MINT

Seine Ziele und Aufgaben stellte das MINT-Kolleg Baden-Württemberg bei einer Informationsveranstaltung für Lehrkräfte an Gymnasien vor

InformationsveranstaltungBild: © buchachon/Fotolia.com

Welchen Anforderungen begegnen Studienanfängerinnen und -anfänger an der Hochschule? Welche fachlichen Schwierigkeiten haben sie in der Eingangsphase des Studiums? Wie können die Angebote des MINT-Kollegs sie dabei unterstützen? Diese und weitere Fragen standen im Fokus der Informationsveranstaltung für Gymnasien am Mittwoch, 23. Januar 2013, am KIT.

 

Situation in der Eingangsphase des Studiums

Vor allem das heterogene Leistungsniveau der Studierenden in den naturwissenschaftlichen Grundlagenfächern führe in der Eingangsphase eines MINT-Studiums häufig zu Schwierigkeiten, sagte Professor Alexander Wanner, Vizepräsident für Lehre und akademische Angelegenheiten am KIT, bei der Begrüßung. Diese wirkten sich negativ auf die Leistungen und nicht zuletzt auf die Motivation im Studium aus. In diesem Kontext betonte Wanner die Bedeutung des MINT-Kollegs Baden-Württemberg: Wichtiges Ziel des Verbundprojekts des KIT und der Universität Stuttgart sei es, Studienanfängerinnen und Studienanfänger mit einem vorbereitenden und begleitenden Kursprogramm darin zu unterstützen, ihre fachlichen Voraussetzungen in den MINT-Fächern zu verbessern. Vor diesem Hintergrund sei es besonders bedeutsam, den fachlichen Dialog mit den Lehrerinnen und Lehrern an Gymnasien auszubauen, beispielsweise über Lehr- und Bildungspläne oder über Anforderungen in den MINT-Studiengängen an Hochschulen.

 

Maßnahmen und Ziele des MINT-Kollegs

Die Ziele und Aufgaben des MINT-Kollegs als wissenschaftlicher Einrichtung am KIT stellte die Leiterin Dr. Claudia Goll im Anschluss vor: Zu den Maßnahmen zählen unter anderem die Unterstützung von Studieninteressierten sowie von Studienanfängerinnen und -anfängern beim Übergang von der Schule an die Hochschule, die Förderung von Frauen im MINT-Bereich sowie von internationalen Studierenden. Zudem stellte Goll das studienvorbereitende und begleitende Kursprogramm vor.

 

Anforderungen und Kursangebot

Auf die Anforderungen in den Fächern Mathematik, Informatik, Physik und Chemie an der Hochschule und die Kursangebote des MINT-Kollegs im Einzelnen gingen die Fachsprecher Dr. Daniel Haase (Mathematik, Informatik), Dr. Gunther Weyreter (Physik) und Dr. Tobias Bentz (Chemie) in den anschließenden Vorträgen ein.

 

Diskussion und Ausblick

In der Diskussionsrunde hatten die Lehrkräfte Gelegenheit, Fragen zu stellen, beispielsweise zu den Inhalten der Kurse am MINT-Kolleg oder zur Gewichtung der MINT-Grundlagenfächer in einzelnen Studiengängen. Ein Schwerpunkt der Diskussion lag auf der Frage, inwiefern der Schulunterricht in den MINT-Grundlagenfächern Mathematik, Physik und Chemie die Abiturientinnen und Abiturienten auf ihre Studienwahl vorbereiten kann. Die Gesprächsrunde bildete gleichsam den Auftakt für den weiteren Dialog: Langfristiges Ziel des MINT-Kollegs ist der Ausbau des Netzwerks für den Informations- und Erfahrungsaustausch mit den Lehrkräften der MINT-Fächer.

 

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